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Unser Garten – ein Thema für sich.

Bedingt durch die Hanglage haben wir auf unserem Grundstück eine Höhendifferenz von 6,06m vom tiefsten zum höchsten Punkt zu überwinden. Zum Glück haben wir ja Leute in der Verwandschaft, die eine entsprechende Ausbildung haben um das Beste aus dieser Situation herauszuholen.

So durfte unser Schwager einen Plan erstellen und wir entschieden uns den Garten nach seinen Vorgaben zu terrassieren. Das ergab zwar fast nochmal so viel Aushub wie er fürs Haus nötig war, aber was nützt der größte Garten, wenn man ihn nicht nutzen kann.

So wurde dieses Jahr zwischen den Regenwochen nochmal der Platz für die Terasse per Bagger begradigt, mit der Rammax verdichtet und Mineralbeton als Unterbau eingefüllt.

Nachdem es jetzt endlich wärmer und trockener wurde, kamen die Gräben für die Mauer und der Oberboden an die Reihe.

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Ich habe mir flugs zu meiner selbst zum Geburtstag geschenkten EOS 650d noch einen entsprechenden Intervallgeber besorgt. Ich stehe einfach auf Zeitrafferaufnahmen. Leider etwas spät bestellt, kam der Intervallgeber auch erst am Samstagmittag und da waren die Arbeiten schon relativ weit fortgeschritten waren.

Am letzten Samstag war es mal wieder soweit. Ein kleiner Bagger wurde organisiert um verschiedenste Erdbewegungen durchzuführen.

Konkret war zu machen:

  • Graben für 2 KG-Rohre DN100 für Strom- und TK-Kabel ins Haus
  • Freilegen KG-Rohr für Wasserzuleitung
  • Graben für die Versorgungsleitungen der Wärmepumpe im Garten

Der Rohbauer hatte damals einen halben Meter nach der Bodenplatte mit den Rohren für die Stromversorgung aufgehört. Klar, da stand ja sein Kran im Weg… und um den Kanalanschluß wurde auch alles wieder zugeschüttet, damit niemand in das Loch fällt. Schliesslich ist die Wasserleitung in 1,20m Tiefe verlegt.

Um kurz vor 08:00 Uhr war auch schon der Laster mit dem bestellten Grubensand da. Ein Teil wurde vor das Haus gekippt, der Rest im Garten abgeladen. Zum Glück ist das Grundstück oberhalb noch nicht bebaut. Wir hätten es ungleich schwerer Material auf das Grundstück zu bringen.

Zum Glück hat der Vermieter neben 4 verschiedenen Schaufeln auch einen kleinen Meißel mitgeschickt. Den konnten wir richtung Grundstücksgrenze gut gebrauchen, da sich eine größere Muschelkalkscholle quer über 3 Grundstücke zieht. Das ging nur mit roher Gewalt, der 1,5t-Bagger war nur mit der SChaufel bestückt etwas schwach auf der Brust.

Heute morgen um 07:00 Uhr ging es los. Mit Bagger, Radlader, Stampfer und Rüttelplatte kamen wir Schicht für Schicht unserem Erdgeschoß näher.

Wie wir die Treppe zur Eingangstür hochlaufen lassen müssen wir uns noch überlegen. Es könnte sinnvoll sein, den Kanalschacht nochmal auszugraben und durch ein paar Betonringe in die Höhe wachsen zu lassen.

Ich habe es leider verpeilt im Laufe des Tages Schicht für Schicht zu knipsen. Daher gibt es nur Bilder nach getaner Arbeit.

Im Osten sieht man ganz hinten links im Bild noch das Regenrohr vorwitzig aus der Erde schauen.

Am mittleren der drei Lichtschächte bin ich bei der letzten Schicht mit dem Stampfer hängen geblieben und habe ien Stück abgebrochen. Das gab Mecker von der Regierung, aber die Teile habe ich aufgehoben, das kann man wieder fixen.

Der Regen hat im Westen schon einges die neue Böschung hinunter gespült.

Der Stampfer hatte sich ziemlich gewehrt. Autsch!

Das kleine Besteck zum Verfüllen wird gebracht.

Sieht kleiner aus als er ist. Der Aushub kann also wieder eingefüllt werden.

 

Heute konnten wir leider nur 2 Schichten verdichten. Dann war es schon zu spät und man möchte es sich ja nicht gleich mit den Nachbarn verscherzen.

1 Bagger, 3 LKWs und 8 Stunden haben gereicht um über 700m³ aus dem Grundstück auszuhölen. Inkl. schicker Sohle für unsere Bodenplatte und am Ende fertig aufgeladenem und verzurrtem Bagger auf dem Tieflader.

Den Tag über habe ich Bilder im Intervall knipsen lassen. Hat zwar leider nicht durchgängig geklappt, das Ergebnis ist aber trotzdem recht brauchbar.

Zwischendurch kam auch mal unser Rohbauer vorbei. Da muss ich für den Kranstellplatz jetzt bis Dienstag ein paar m³ Mineralbeton/Schotter organisieren, sollte aber kein unlösbares Problem sein.

Genauer gesagt morgen um 0700 wird mit dem Erdaushub begonnen. Heute wurde schonmal das passende Werkzeug geliefert:

Und dann auf unserem Grundstück:

Netterweise hat uns der Nachbar oberhalb erläubt mit dem Bagger über sein Grundstück zu fahren. Der Baggerfahrer war auch ganz vorsichtig. Damit man möglichst wenig davon sieht, dass er mit dem großen CAT drüber gefahren ist.

YEAH! Männerspielzeug!!!

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