Artikel-Schlagworte: „Terasse“

Das „Schwimmbecken“ des Stammhalters hatte letztes Jahr den Rasen in einem 220x310cm großen Stück direkt zwischen Terasse und bepflanzter Böschung weitgehend zerstört. Auch über den Spätherbst und Winter hatte sich der Rasen nicht mehr erholt. Ausserdem war durch das Gefälle im Rasen vom Haus weg immer Vorsicht geboten, den Wasserablauf der Filterpumpe nicht leerlaufen zu lassen.

Daher wurde in der Woche nach Ostern kurzerhand etwas Oberboden abgenommen, 3×7 Gehwegplatten (30x30x4) auf Betonpolster in Waage ausgerichtet, die Unterkonstruktion ausgerichtet und die Sibirische Lärche Terassendielen im Holzwerk Haidt besorgt. Da etwas über 3 Meter zu belegen waren musste ich zu den 4m Brettern greifen. Das hat den Projektpreis um ca. 90 EUR erhöht :/ Dafür wird es noch ein Verwertungsprojekt für die Abschnitte geben. Auf der Ideenliste finden sich Stichworte wie Fußbank und kleiner Terassentisch. Hier haben wir den Fugenabstand von 4mm der durch die Abstandshalter vorgegeben war gewählt. 2014 hatte ich zwischen 6mm und 7mm variiert. Da im Winter sonst quasi gar keine Fuge mehr bleibt.

Im Gegensatz zur Hauptterasse, wo die Passstücke ans Ende der Fläche kamen, haben wir bei diesem kleinen Deck die Dielen wechselweise von beiden Seiten verlegt. Die Dielen waren diesmal sehr gerade, so dass wir den Brettrichter nicht oft und wenn, dann wenig einsetzen mussten. Am Ende war für die Passdiele in der Mitte eine Differenz von ca. 3mm zwischen beiden Endbreiten zu verzeichnen. Das kann sich IMO sehen lassen.

Natürlich wurde die Schnittkante dann wie bei der ungeschnittenen Seite mit einem Radiusfräser bearbeitet, so dass die Diele „original“ aussieht. Genauso die Stirnseiten nach dem Längenschnitt. Abschliessend wurden die Seiten verblendet, da dieses Deck ja über der Erde steht.

Das Holz darf jetzt etwas ausbluten bevor es analog der Hauptterasse geölt wird. Die Schrauben werden noch per Hand nachgedreht wo sie aus der Fläche hervorstehen. Der Drehmomentbegrenzer des Akkuschraubers war nur bedingt hilfreich, da die Lärche nicht sehr homogen ist.

 

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